Gebetstag für verfolgte Christen

am 1. November 2026

Ein Sonntag im Jahr soll unseren verfolgten Geschwistern gehören, indem wir einen Gottesdienst im Gedenken an verfolgte und bedrängte Mitchristen gestalten und im Gebet für weltweite Religionsfreiheit eintreten.

Eine kleine grüne Pflanze wächst durch einen Riss in einer Mauer, die mit Stacheldraht umgeben ist. Der Hintergrund zeigt einen klaren blauen Himmel. (Text KI generiert)

© Pixabay (Markolovric)

Im Namen des Arbeitskreises „Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen“ (AKREF) und seiner Mitglieder grüßen wir alle Gemeinden, Werke und Christen herzlich, die sich am Gebetstag für verfolgte Christen am 1. November 2026 beteiligen. Wir danken Ihnen, dass Sie durch Gebet, Information und Anteilnahme an der Seite unserer verfolgten Geschwister stehen und so die weltweite Einheit der Gemeinde Jesu sichtbar machen. 

In gemeinsamer geistlicher Verantwortung legen wir jedes Jahr die Schwerpunktländer für den Gebetstag fest. Maßgeblich sind dabei selbstverständlich die Intensität und Dringlichkeit von Christenverfolgung und Einschränkungen der Religionsfreiheit. Zugleich berücksichtigen wir aktuelle geopolitische Entwicklungen, insbesondere humanitäre oder kirchliche Herausforderungen sowie die Frage, ob und wann ein Land bereits in den vergangenen Jahren Schwerpunkt eines Gebetstags war. Ziel ist es, sowohl akute Not sichtbar zu machen als auch Regionen in den Blick zu nehmen, die leicht aus der öffentlichen Aufmerksamkeit geraten. 

Vor diesem Hintergrund fiel die Auswahl für den Gebetstag 2026 auf Nigeria, Syrien und die Region Zentralasien. In Nigeria leiden viele Christen weiterhin unter massiver Gewalt, Terror und Vertreibung. In Syrien stehen die verbliebenen christlichen Gemeinden nach Jahren des Krieges und der Zerstörung sowie nach dem Regimewechsel vor existenziellen Herausforderungen. In Zentralasien erleben Christen in mehreren Staaten zunehmenden staatlichen Druck, Überwachung und Einschränkungen religiöser Freiheit.  

Möge dieser Gebetstag dazu beitragen, unsere verfolgten Geschwister zu stärken und uns selbst neu zum glaubwürdigen Dienst in Gebet, Öffentlichkeit und praktischer Solidarität zu ermutigen. 

Matthias Böhning

Secretary General der International Society for Human Rights (ISHR) und Leiter des Arbeitskreises Religionsfreiheit - Menschenrechte - Verfolgte Christen (AKREF)

Länderinformationen