04.09.2026

Ukraine: Beten Sie, dass der Krieg endlich aufhört!

(Licht im Osten, Kiew) schreibt: „Wir setzen unseren Dienst für die Vertriebenen und die Familien der Soldaten fort. Viele von ihnen kennen wir bereits persönlich. Es ist schwer, wenn man beispielsweise die Mutter eines Soldaten trifft und sie fragt, wie es ihrem Sohn geht. Und sie weint, weil ihr Sohn inzwischen von russischen Aggressoren getötet wurde. Wie viel Leid haben sie uns gebracht! Viele Vertriebene, die ihr Zuhause und ihren Besitz verloren haben, kämpfen an ihrem neuen Wohnort ums Überleben. Wir möchten ihnen so gut wie möglich helfen, sowohl materiell als auch geistlich.“ Bitte beten Sie
➢ für diejenigen, die durch den Krieg einen oder sogar mehrere liebe Menschen verloren haben, und für die Vertriebenen, die alles zurücklassen mussten, dass der Herr ihnen in ihrem so unglaublich großen Schmerz begegnet und Trost schenkt.
„Liebe Freunde, ich bin Ihnen von ganzem Herzen dankbar, dass wir diesen Dienst dank Ihrer Unterstützung fortsetzen können. Nach einer solchen Begegnung und der Verkündigung des Evangeliums kam Alexander auf mich zu und stellte mir viele Fragen, unter anderem zum Okkultismus, mit dem er früher zu tun gehabt hatte. Am Ende des Gesprächs sagte er freudig: ‚Wir sehen uns im Paradies wieder!‘“
➢ Danken Sie mit uns, dass schon viele vom Leid des Krieges betroffene Menschen in der Ukraine eine lebendige Hoffnung in Christus gefunden haben.
„Vor Kurzem kam Maxim zum zweiten Mal zu uns. Bei unserem ersten Treffen hatten wir ihm eine Bibel geschenkt. Nun bedankte er sich herzlich und sagte, dass er jeden Tag in der Bibel lese. Ich beschloss, ihn etwas näher kennenzulernen. Er ist ein ehemaliger Kriegsgefangener. Als er 2022 Mariupol gegen die russischen Invasoren verteidigte, geriet er zusammen mit anderen ukrainischen Soldaten in Gefangenschaft. Er sagt, die Gefangenschaft sei die Hölle gewesen. Die russischen
Soldaten hätten sie nicht nur misshandelt, sondern auch mit ausgeklügelten Foltermethoden gequält. Neben grausamen Schlägen folterten sie sie mit Stromschlägen. Je mehr unsere Kriegsgefangenen litten, desto mehr freuten sich die russischen Soldaten. Maxim erzählte, wie ein russischer Soldat beschloss, ihm den Arm zu brechen. Es gelang ihm nicht auf Anhieb. Als es ihm schließlich gelang, freute er sich sehr, lachte und sah dabei zu, wie Maxim unter schrecklichen Schmerzen litt. Ich konnte mir das alles nicht mehr länger anhören und wir wechselten zu allgemeineren Themen. Maxim sagte, dass viele Kriegsgefangene diese Folterungen nicht ertragen konnten und sich das Leben nahmen. Er selbst betete jeden Tag aufrichtig zu Gott.
Einmal erschien ihm Jesus Christus im Traum und sagte, dass er seinen vierzigsten Geburtstag zu Hause feiern werde. Bis zu seinem vierzigsten Geburtstag war es nicht mehr lange hin. Unerwartet wurde Maxim in die
Liste für den Kriegsgefangenenaustausch aufgenommen – und tatsächlich ausgetauscht. Seinen vierzigsten Geburtstag feierte Maxim zu Hause. Maxim zeigte mir ärztliche Gutachten über die Spuren grausamer Folter
an seinem Körper. Er erzählte mir, wie schlecht es ihm derzeit sowohl körperlich als auch seelisch geht. Ich dankte Gott, dass ich Maxim wenigstens ein wenig helfen
konnte. Wir vereinbarten, uns noch einmal zu treffen. Mir wurde noch bewusster, wie sehr Menschen wie Maxim Hilfe benötigen – und solche Menschen gibt es in der Ukraine sehr viele. Ich bete,

➢ dass Gott mich und unsere Mission weiterhin reichlich dazu gebraucht, diesen Menschen zu helfen.“
➢ Beten wir für Viktor, dass unser Herr ihm Weisheit für die Begegnungen und die rechten Worte in solchen schweren Situationen schenkt.
➢ dass Maxim Schritt um Schritt Heilung erfährt von seinen furchtbaren traumatischen Erlebnissen und auch körperliche Heilung.
➢ Danken wir, dass der Herr es geführt hat, dass Maxim aus der Kriegsgefangenschaft freigekommen ist. „Ich danke Gott für Sie, dass wir gemeinsam in seinem Werk mitarbeiten dürfen.
➢ Bitte beten Sie dafür, dass der Krieg in der Ukraine ein Ende findet und Gott diesem schrecklichen, teuflischen Übel Einhalt gebieten.