05.08.2026
USA: Influencerin nach Predigt aus Flugzeug verwiesen
Sie darf vorerst nicht mehr an Bord von Airlines Alaska
Orlando (IDEA) – In den USA hat eine Airline eine Christin aus dem Flugzeug verwiesen, nachdem sie dort öffentlich gepredigt hatte. Bei der Passagierin handelt es sich um die Evangelistin, Sängerin und Influencerin Whitney Lynn. Der Vorfall soll sich auf einem Flug der Alaska Airlines von Orlando (Bundesstaat Florida) nach San Diego (Bundesstaat Kalifornien) ereignet haben. In einem auf Instagram veröffentlichten Video ist zu sehen, wie sich die 40-Jährige während einer Startverzögerung im Flugzeug erhebt und die Passagiere anspricht: „Ich möchte euch sagen, dass Gottes Timing perfekt ist und Gott alles weiß. Und vielleicht bewahrt er uns heute vor Gefahr.“ Jesus Christus liebe sie so sehr, dass er für ihre Sünden am Kreuz gestorben sei. Sie schloss mit den Worten: „Ich bete Schutz über diesen Flug im Namen Jesu.“
Bordpersonal fühlte sich unsicher
Daraufhin habe ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft Lynn erklärt, das Personal fühle sich mit ihr als Passagierin nicht sicher und begleitete sie aus dem Flugzeug. Sie entgegnete: „Ich wusste nicht, dass die Botschaft von Jesus Christus unsicher ist.“ Es handle sich vielmehr um „geistlichen Kampf“: „Dämonen mögen den Namen Jesu nicht.“ In einem weiteren Video erklärte die 40-Jährige, „der Feind“ habe nicht gewollt, dass sie in diesem Flugzeug sitze oder nach Kalifornien reise. „Aber Gott ist souverän, und ich vertraue auf seinen vollkommenen Plan, denn er sieht die Zukunft – wir dagegen nicht. Er hat immer ein Auge auf uns und sorgt für uns“, betonte sie. Wie ein Sprecher der Alaska Airlines später gegenüber Medien erklärte, ist Lynn die Nutzung von Flügen der Gesellschaft „auf absehbare Zeit“ nicht gestattet.
Gemischte Reaktionen
Die Reaktionen auf den Vorfall in den sozialen Netzwerken fielen sehr unterschiedlich aus. Während die einen die Influencerin ermutigten, weiter zu predigen, äußerten andere Kritik. Die britische Nachrichtenplattform Premier zitierte beispielsweise einen Flugbegleiter. Dieser gab zu bedenken, dass sich manche Menschen unwohl fühlten, mit religiösen Botschaften konfrontiert zu werden, wenn sie keine Möglichkeit hätten, dem auszuweichen. Lynn selbst äußerte im Rückblick, sie sehe „Gottes Hand in all dem ganz deutlich“. So habe sie mit mehreren Personen über Jesus sprechen können. In folgenden Videos ist sie dabei zu sehen, wie sie Polizisten und anderen Personen Segen zuspricht.