11.09.2026

Kasachstan: Über den Einsatz in der Mongolei

Mitte Juli hatten wir Sie um Fürbitte für eine Reise  in die Mongolei gebeten. Der Leiter berichtet von dieser Reise: „Im Juli fuhren wir, ein Team von fünf Brüdern mit dem Auto in die 2.100 Kilometer entfernte Mongolei. Wir waren dorthin eingeladen, um an der Durchführung eines Ferienprogramms mitzuwirken. Es waren mehr als 40 Kinder und 30 Erwachsene dabei.
Dort lebt ein Glaubensbruder in einer großen Stadt mit über 100.000 Einwohnern, von denen mehr als 90% Kasachen sind. Das Leben und der Alltag hinken gegen-über Kasachstan um etwa 40 Jahre hinterher; die Menschen leben in kleinen Einzimmerhäusern, stellen bis heute Jurten auf und betreiben Viehzucht. Grundlegende Einrichtungen wie Dusche und Toilette gibt es bei ihnen nicht, das alles befindet sich draußen im Hof. Gleichzeitig waren wir jedoch vom Glauben und der Hingabe unserer Brüder und Schwestern inspiriert. In der Stadt gibt es eine kleine Gruppe von Christen um die 20 Personen, die sich sonntags und donnerstags versammeln. Die meisten Einwohner bekennen sich zum traditionellen Islam und betrachten sich als Muslime.“ Bitte beten Sie für diese Gruppe von Christen,
➢ dass sie viel Geborgenheit und Stärkung in Christus erfahren in diesem traditionell muslimischen Umfeld. „Bei dem Ferienprogramm konnten wir mit vielen per-sönliche Gespräche über den Glauben an Christus führen. Ein Mann, der noch keine Beziehung zum Glauben hatte, war nach einem Jahr Ehe von seiner Frau verlassen worden; er befand sich in einem sehr niedergeschlagenen Gemütszustand. Wir hatten die Gelegenheit, jeden Tag mit ihm über Christus, den Glauben und familiäre Werte zu sprechen. Vor meiner Abreise betete ich mit ihm für seine Beziehung zu seiner Frau, und zwei Wochen später hörte ich, dass sie sich wieder versöhnt haben und zusammenleben. Ein Junge stellte viele Fragen über Jesus und fragte, wie wir zum Glauben an Christus gekommen sind, sagte aber gleichzeitig, dass er Muslim sei.
➢ Ich bitte euch, für eine Erweckung unter den Kasachen in der Mongolei zu beten.
Jeden Tag fanden Morgenversammlungen statt; das Thema der Freizeit war das Leben Davids, und während der Kinderaktivitäten hatten die Erwachsenen ihre eigene geistliche Gemeinschaft. Abends fanden Treffen am Lagerfeuer statt, dort konnten wir persönliche Zeugnisse erzählen, und die Kinder führten Szenen aus dem Leben Davids auf. Tagsüber gab es viele verschiedene Spiele; die Kinder waren sehr fröhlich, da es in der Stadt keine Möglichkeiten für Kinder gibt, wo sie spielen können: keine Spielplätze, keine Fußball-plätze. Als ich ihnen beim Essen zusah, hatte ich den Eindruck, dass sie normalweise nicht genug zu Essen bekommen, denn sie aßen sehr viel.“
➢ Danken wir unserem Herrn für die vielen Glau-bensimpulse, die unsere Geschwister weitergeben konnten, und beten wir,
➢ dass dieser ausgestreute Same reiche Frucht für die Ewigkeit trägt.
„Unser Team wurde durch diesen Einsatz sehr ermutigt, sich weiter im Missionsdienst einzusetzen. Wir wurden eingeladen, auch im nächsten Jahr zu ihnen zum Einsatz zu kommen. Wir beten dafür und möchten gemeinsam mit der Jugend unsere kasachischen Brüder und Schwestern in der Mongolei besuchen.
➢ Betet bitte dafür, dass dies möglich wird“ und so das Feuer im Herzen junger kasachischer Christen, von ihrem Glauben weitersagen zu wollen, noch heller zum Brennen kommt.