20.08.2026

Deutschland: Ein ungeheuerlicher Angriff auf Evangelikale!

Zum Wahlprogramm der Partei „Die Linke“ zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein Zwischenruf des Leiters der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, Dennis Pfeifer

Was für eine Entgleisung im Wahlprogramm der Linken! Evangelikale Christen werden dort in einem Atemzug mit Dschihadisten genannt. Also mit Terroristen. Mit Fanatikern, die im Namen ihrer Ideologie Menschen ermorden, unterdrücken und unsere gesamte Gesellschaft verachten. Diese Gleichsetzung ist nicht nur falsch, sie ist niederträchtig.

Wörtlich heißt es im Wahlprogramm der SED-Nachfolgepartei zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Die Linke setzt sich dafür ein, dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird.“

Evangelikale bauen keine Bomben

Evangelikale Christen bauen keine Bomben. Sie werben keine Selbstmordattentäter an. Sie stechen in Regionalzügen nicht wahllos auf Menschen ein. Sie rufen nicht zum „heiligen Krieg“ auf. Sie engagieren sich in Tafeln, Gemeinden, Schulen, Hospizen und der Flüchtlingshilfe. Sie beten, helfen, spenden, trösten. Und sie haben jedes Recht, ihren Glauben öffentlich zu leben und zu vertreten.

Mieses ideologisches Ziel

Die Linke verharmlost mit ihrer Formulierung den Dschihadismus und beleidigt zugleich unzählige friedliche Christen. Wer ernsthaft evangelikale Gläubige und islamistische Gewalttäter in dieselbe Schublade steckt, hat entweder gar keine Ahnung oder verfolgt ein mieses ideologisches Ziel, nämlich evangelikale Christen pauschal zu diskreditieren und ihre Überzeugungen gefährlich erscheinen zu lassen. Dass dabei noch martialisch von Bekämpfung die Rede ist, setzt dem Ganzen die Krone auf!

Dieser Satz gehört gestrichen. Sofort! Und die Verantwortlichen schulden evangelikalen Christen eine glasklare Entschuldigung.