25.09.2026

Deutschland: Trojaner-Angriff legt Server des BEFG lahm

Mitarbeiter der Freikirche per E-Mail nicht erreichbar

Elstal (IDEA) – Ein Trojaner-Angriff hat die Server des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) lahmgelegt. Betroffen seien die Server der Bundesgeschäftsstelle im brandenburgischen Elstal bei Berlin. Die Mitarbeiter sind derzeit nicht per E-Mail erreichbar, teilte die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Julia Grundmann, am 24. September im Newsletter „Bund kompakt“ mit. Auch der Newsletter selbst könne nicht wie gewohnt versandt werden, da die dafür zusammengestellten Inhalte auf den betroffenen Servern lägen. Ein Zugriff sei zurzeit nicht möglich. Üblicherweise informiert der Newsletter über Themen aus dem Bund und weist auf Veranstaltungen hin. Die IT-Abteilung des BEFG arbeite „mit Hochdruck an der Bewältigung des Angriffs“ und werde von externen Firmen unterstützt, hieß es. „Erste Fortschritte zeichnen sich bereits ab.“ Erreichbar seien die Mitarbeiter weiterhin über die Startseite befg.de sowie über die auf befg.de/personen hinterlegten Telefonnummern. Der Bund zählt 71.199 Mitglieder in 759 Gemeinden. Er ist nach dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) die zweitgrößte Freikirche in Deutschland.