01.08.2020

Moldawien: Corona Zeit und die Bedürftigen

(LiO) Seine  Mitarbeiter aus Moldawien berichten:  Wir haben uns „mit Schutzmasken, Schutzhandschuhen und Desinfektionsmittel eingedeckt“, Lebensmittel und Hygieneartikel eingekauft und diese zu bedürftigen Menschen gebracht. „Das Geld für diesen Einkauf hatten wir teils von der örtlichen Gemeinde und teils von der Mission LICHT IM OSTEN bekommen. Hinzu kam eine Summe, die unser Jugendklub beim Weihnachtsliedersingen erhalten hatte und nun dafür spendete. Es gab kein Haus, in dem keine Tränen flossen. Einige weinten vor Traurigkeit, andere vor Freude darüber, dass jemand die Schwelle ihres Hauses betreten hatte. Die Menschen, die wir be-suchten, waren im Alter zwischen 60 und 85 Jahren. Für sie alle war diese Zeit sehr schwer … Eine ältere Frau sagte zu uns, dass sie gerade heute den Notdienst 112 anrufen und um Hilfe bitten wollte. Sie und ihr gelähmter Mann hätten überhaupt nichts mehr zu essen, und bis zur nächsten Rente wären es noch 12 Tage! Wir haben allen älteren Personen, denen wir Lebensmittel brachten, auch gleichzeitig eine GLAUBE UND LEBEN-Zeitschrift gegeben und ihnen erklärt, dass Gott will, dass alle Menschen mit ihm Frieden schließen … Von älteren Menschen hörten wir immer wieder, dass sie sich in dieser
Zeit von den meisten Menschen abgelehnt und vergessen fühlten. ‚Und nun kommen Sie, die Sie hätten zuhause bleiben können, Sie gehen für sich selbst ein Risiko ein und bringen einen Lichtstrahl in unsere Häuser.‘“ Bitte beten Sie
 für die vielen bedürftigen Menschen in Moldawien, dass sie in dieser Notzeit die Fürsorge des Guten Hirten erfahren und sich ihm anvertrauen.
 um Bewahrung der Missions-Mitarbeiter vor Ansteckung bei all ihren Besuchen und anderen Einsätzen.