01.10.2020

Iran: Konvertit Ebrahim Firouzi ist frei

Die iranischen Christen sind dankbar, dass eine neue Anklage gegen den Konvertiten Ebrahim Firouzi aus Mangel an Beweisen abgewiesen und der Fall abgeschlossen wurde.

Der iranische Konvertit Ebrahim Firouzi nach langer Haft endlich frei.

(MEC/London) Im Jahr 2013 wurde Ebrahim Firouzi verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis und zwei Jahren innerem Exil in der abgelegenen Stadt Sarbaz in der Provinz Sistan-Balochestan verurteilt, weil er "Propaganda gegen das Regime betrieben hatte, indem er christliche Versammlungen gründete und organisierte" und "Kontakte zu antirevolutionären Netzwerken außerhalb Irans unterhielt".

Es wurde erwartet, dass Ebrahim Anfang 2015 freigelassen werden würde, aber er blieb inhaftiert. Im März 2015 wurde er erneut vor Gericht gestellt und zu weiteren fünf Jahren Haft verurteilt, unter dem Vorwurf, "durch Versammlungen und geheime Absprachen gegen die nationale Sicherheit gehandelt zu haben".

Im November 2019 begann Ebrahim, nachdem er die aufeinanderfolgenden Gefängnisstrafen vollstreckt hatte, den zweijährigen Exilaufenthalt in Sarbaz nahe der Grenze zu Pakistan zu verbüßen. Am 12. März wurde Ebrahim davon in Kenntnis gesetzt, dass sein Exil um acht Monate verlängert worden war, weil er gegen die Bedingungen verstoßen hatte, und um weitere drei Monate, weil er nicht zu einer täglichen Anmeldung erschienen war.

Am 27. September wurde Ebrahim mitgeteilt, dass er vor dem Staatsanwalt in Rask bei Sarbaz erscheinen müsse, um sich zu einer Anklage wegen "Propaganda gegen den Staat" zu äußern. Eine Verurteilung hätte eine Gefängnisstrafe von drei bis zwölf Monaten nach sich ziehen können. Glücklicherweise schloss der Staatsanwalt am 28. September den Fall gegen ihn aus Mangel an Beweisen ab.

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AKREF berichtete mehrmals über seine lange Haftstrafe - zuletzt siehe: https://akref.ead.de/akref-nachrichten/2019/20112019-iran-nach-jahren-in-haft-weiter-in-die-verbannung/