02.08.2020

Bangladesch: Santal-Christen leben in bitterer Armut

 Seit Jahrzehnten werden die Angehörigen der Ethnie „Santal“, die meistens Christen sind, in ihrer Heimat als „Bürger zweiter Klasse“ behandelt. Weil seit Jahrzehnten Opfer von Zwangsenteignungen geworden sind, leben sie in tiefster Armut. Pfarrer Samson Marandy aus Mariapur in Katamor im Norden des Landes: „Sie leben ein unmenschliches Leben, schlafen unter freiem Himmel ohne jede Möglichkeit, etwas für ihren Lebensunterhalt zu bekommen.“ Wir fordern die Politik auf, dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen. Bei einer friedlichen Demonstration gingen mehr als tausend der Santal-Ethnie für ihre Rechte auf die Straße.

Fürbitte: Beten wir für das Santal-Volk, damit sie endlich gleichberechtigte Bürger ihres Landes werden und das sie ihren christlichen Glauben öffentlich leben können, ohne dafür bestraft zu werden.

Quelle: asianews und Vatican News entnommen aus "Stacheldrahtkerze" vom Aug 20, von Ernst Herbert, Pfr. i.R.