08.10.2020

Deutschland: Linksextreme stören Gebetszug

München: Geplante Route beim Lebensschutzmarsch musste geändert werden

München (idea) – In München haben linksextreme Aktivisten versucht, eine Kundgebung von Lebensschützern zu verhindern. Bis zu 140 Abtreibungsgegner hatten sich am 3. Oktober unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ in der Innenstadt zu Kundgebungen und einem sogenannten Gebetszug versammelt. Dazu eingeladen hatte das ökumenische Netzwerk „EuroProLife“ (München). Mit weißen Kreuzen erinnerten die Teilnehmer an ungeborene Kinder, die in Deutschland jeden Tag abgetrieben werden. Sie demonstrierten für eine Kultur des Lebens. Laut Polizeibericht versuchten rund 250 Gegendemonstranten wiederholt zu stören. Die geplante Route des „Gebetszuges“ musste geändert werden. Eine Gruppe aus 30 Personen wollte den Weg blockieren. Sie wurde von der Polizei festgesetzt, bis die Lebensschützer vorbeigegangen waren. Dabei widersetzten sich Aktivisten den Beamten, die mit Einsatz von Schlagstöcken drohten. Insgesamt begleiteten den Marsch der Lebensschützer mehr als 300 Polizeibeamte.