16.07.2020

Indonesien: Unterstützung für mutige Missionare

(HMK) „Eines Tages besuchte ich ein muslimisches Dorf. Plötzlich kam ein junger Mann auf mich zu. Er sah mich wütend an und spuckte mir ins Gesicht. Zuerst war ich perplex, aber dann wurde mir klar, dass dieser Mann Gottes Liebe brauchte. Als ich ihn wenige Tage später wiedersah – wie er sein kaputtes Motorrad schob – grüßte ich ihn also freundlich und half ihm, es zur Werkstatt zu bringen. Ich kaufte uns etwas Essen und während wir auf die Reparatur warteten, kamen wir ins Gespräch. Ich nahm all meinen Mut zusammen und entschuldigte mich bei ihm dafür, dass ich ihn so wütend gemacht hatte – wohl wissend, dass ich mir nichts zuschulden hatte kommen lassen. Er war überrascht, weil ihm bewusst wurde, dass er mich völlig ohne Grund angespuckt hatte, und streckte mir lächelnd seine Hand entgegen. Wir wurden gute Freunde und ich konnte ihm viel von Jesus erzählen. Inzwischen ist er Christ!“ - Jenari

Jenari ist einer von vielen Missionaren, die die HMK über ihren Projektpartner in Indonesien unterstützt – einem Land, das weltweit die größte muslimische Bevölkerung hat und in dem nach wie vor 127 unerreichte Völker leben. Diese Missionare verkünden mutig die Frohe Botschaft von Jesus Christus, obwohl jegliche Evangelisationsversuche nicht selten mit gewalttätigen Angriffen und Tötungsversuchen beantwortet werden. „Ich verdanke es einzig allein Gott und seiner Gnade und Güte, dass ich ihm hier dienen und im Glauben standhaft bleiben kann“, erklärt Jenari. „Bitte betet für uns, damit sich Gottes Reich hier weiter ausbreitet!“

Quelle: HMK Deutschland