20.08.2020

Deutschland: Zum Anschlag in Berlin

Täter hatte islamistisches Motiv

Ismail Tipi: Der Mann ist ein Terrorist und muss auch so behandelt werden

Berlin/Wiesbaden (idea) – Bei einem mutmaßlich islamistischen Anschlag am 18. August in Berlin hat ein 30-jähriger Iraker mit seinem Auto gezielt Autos und Motorräder auf der Stadtautobahn gerammt und dabei sechs Menschen verletzt, drei davon schwer. Vor seiner Festnahme soll der Mann „Allahu Akbar!“ (Allah ist größer) gerufen haben. Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft wurde der Täter, der Kontakte zu einem salafistischen Gefährder hatte, in die Psychiatrie eingewiesen. Der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi (Rödermark) wandte sich in einer Presseerklärung dagegen, den Anschlag durch eine mögliche psychische Labilität kleinzureden: „Ich kann es nicht mehr hören, wenn nach jedem terroristischen Terroranschlag der Täter als psychisch gestört bezeichnet wird.“

Mutmaßlichen Täter nach Verurteilung sofort abschieben

Der Mann habe offenbar mit religiös islamistischem Motiv gehandelt. Tipi: „Damit ist er für mich ein Terrorist und muss auch so behandelt werden.“ Tipi rief dazu auf, alle Hintergründe des „feigen Anschlags“ aufzuklären. Weiter forderte er: „Nach einem juristischen Verfahren und einer Verurteilung muss ihm der Duldungsstatus aberkannt und er sofort abgeschoben werden.“ Man dürfe nicht zulassen, „dass sich solche Gefährder und Terroristen unter uns frei bewegen können“.