25.02.2010
Deutschland: Evangelische Kirche erinnert an bedrängte und verfolgte Christen
EKD-Newsletter Nr. 347, 25. Februar 2010
Mit einem bundesweiten "Tag der bedrängten und verfolgten Christen" will die evangelische Kirche auf die Bedrohung und das Leiden von Christen in vielen Teilen der Welt aufmerksam machen. Erstmals findet der Gedenktag mit Fürbitten in den Gottesdiensten an diesem Sonntag (28. Februar) statt. Er soll sich besonders der Situation der Christen im Irak widmen. Auch in den nächsten Jahren soll regelmäßig am zweiten Sonntag der Passionszeit, der den Namen Reminiszere (Gedenket) trägt, der verfolgten Christen gedacht werden. In einer Arbeitshilfe aus dem Kirchenamt der EKD zum Gedenktag wird an den Exodus der orientalischen Christen erinnert, deren Vorfahren seit frühchristlichen Zeiten im Gebiet des heutigen Irak beheimatet waren. Doch die Zahl der irakischen Christen von 1,2 Millionen habe sich in den vergangenen Jahren mehr als halbiert. Wie andere religiösen Minderheiten seien sie durch islamistische Terroristen, politische Machtkämpfe und kriminelle Akte an der freien Religionsausübung gehindert und in ihrer Existenz bedroht.
www.ekd.de/gemeinden/presse/pm25_2010_tag_der_bedraengten_ und_verfolgten_christen.html
www.ekd.de/download/fuerbitte_fuer_bedraengte_ und_verfolgte_christen_2010.pdf