09.08.2011
OM: „Gott führt Muslime zu Christus wie nie zuvor“
Operation Mobilisation arbeitet seit 50 Jahren in der islamischen Welt
OM: „Gott führt Muslime zu Christus wie nie zuvor“
Operation Mobilisation arbeitet seit 50 Jahren in der islamischen Welt
Mosbach (idea) – „Gott erhört Gebete und führt Muslime zum Glauben an Jesus Christus wie nie zuvor.“ Diese Erfahrung macht die evangelikale Missionsgesellschaft Operation Mobilisation (OM), die seit 50 Jahren in der islamischen Welt tätig ist. „1961 gab es viele muslimische Länder, in denen man von keinem Christen wusste. Heute gibt es kein Land ohne Christen und nur wenige, in denen man von keiner Gruppe weiß, die sich regelmäßig trifft“, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Global“, die von OM Deutschland (Mosbach bei Heidelberg) herausgegeben wird. In Ländern wie Algerien, dem Iran, Kasachstan, Bangladesch und Indonesien hätten sich seither Zehntausende Bürger christlichen Gemeinden angeschlossen. Besonders ermutigend sei die Entwicklung unter den Kurden. So machten kurdische Christen im Irak das Evangelium in ihren Dörfern bekannt. Dadurch hätten sich vor kurzem „einige Dorfälteste“ dem christlichen Glauben zugewandt. Viele stünden trotz starker Opposition und Verfolgung fest im Glauben und sähen Bedrängnis für Christen als etwas Normales an.
Am Anfang stand das Gebet
Nach Gebetstreffen, die der OM-Gründer George Verwer am Moody Bible Institute in Chicago Ende der 1950er Jahre geleitet hatte, begann die Arbeit unter Muslimen 1961 in der Türkei mit den ersten beiden Mitarbeitern. Heute sind nach Angaben des Werkes über 1.000 Mitarbeiter in fast 50 Ländern aktiv, um den Glauben an Jesus Christus bekannt zu machen. Zu Beginn der 60er Jahre verteilten OM-Teams zunächst Handzettel und warben für einen Bibelfernkurs. „Von da an gab es ein außerordentlich rasantes Wachstum“, so das Werk. 1963 fuhr das erste OM-Team nach Indien, im Jahr darauf ließen sich Mitarbeiter im Libanon und im Iran nieder. 1968 begann die Arbeit in Afghanistan. Seither habe sich die muslimische Welt stark verändert. Auf die Globalisierung habe der Islam mit einem erneuerten Selbstbewusstsein reagiert. Als Folge werde auf Christen mehr Druck ausgeübt. Die Verfolgung von „Jesus-Nachfolgern“ mit einem muslimischen Hintergrund habe sich verstärkt. Zum Ziel der OM-Arbeit unter Muslimen heißt es: „Unsere Vision für muslimische Menschen an allen Orten sind multiplizierende Gemeinschaften mit Nachfolgern Jesu, die Gott verherrlichen und ihre Gesellschaft gestalten und verändern.“ In Deutschland gehört OM zur Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM). Der deutsche Zweig unter Vorsitz von Günther Ankele (Siegen) beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.