22.08.2011
Deutschland: Buddhistischer Besuch in Hessen
Der Dalai Lama besucht Hessen
AKREF/un. Etwa zum 35. Mal war der Dalai Lama schon in Hessen. Heute begann er einen weiteren dreitägigen Besuch. Es heißt, er sei ein enger Freund des früheren Ministerpräsidenten Roland Koch. Nun kam er allerdings auf Einladung von dessen Nachfolger Volker Bouffier sowie des Landtags. Um 11.17 Uhr kam der prominente Gast aus Tibet in einer Schwarzen Limousine angerollt und zwar in den alten Klosterhof von Seligenstadt. Vorsichtig tastend sucht sich der 76-Jährige in orange-rot gekleidet den Weg über das Kopfstein- Pflaster, stellenweise fest an der Hand vom hessischen Ministerpräsidenten Bouffier. Anfang August hatte der Dalai Lama die weltlichen Geschäfte an einen neuen Regierungschef abgegeben, doch man sagt, er sei noch das geistliche Oberhaupt der Tibeter. Von der Volksrepublik China aus protestierte allerdings der chinesische Generalkonsul in Hessens Staatskanzlei und Landtag im Vorfeld. Es ist bekannt, dass die chinesische Regierung, die Tibet besetzt hält, Besuche des tibetischen Oberhauptes in Deutschland nur ungern sieht.
Ein „Freund Hessens“ sei der Dalai Lama, sagte Bouffier in seiner Begrüßungsrede: "Der Gast stehe weltweit für Gewaltlosigkeit und sei „eine Persönlichkeit, die in der ganzen Welt Menschen bewegt und der ein Vorbild ist in seinem gewaltlosen Kampf für die religiöse und autonome Eigenständigkeit des tibetischen Volkes“, betonte Bouffier." schrieb Domradio.de