17.12.2011

Deutschland: Unterstützung für evangelische Minderheiten

(idea) Mit dem alle zwei Jahre verliehenen Gustav-Adolf-Preis werden Protestanten geehrt, die sich für Menschenrechte und Versöhnung einsetzen. Die Organisation trägt als Diasporawerk der EKD dazu bei, dass evangelische Minderheiten in katholischem, orthodoxem, islamischem oder atheistischem Umfeld ihren Glauben leben und weitergeben können. Das 1832 gegründete Werk ist nach dem Schwedenkönig Gustav Adolf (1594-1632) benannt, der die Glaubensfreiheit der Protestanten im Norden und Osten Deutschlands während des Dreißigjährigen Kriegs sicherte. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die SPD-Politikerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie die Bundespräsidenten Johannes Rau (1931-2006) und Roman Herzog (77). Anne-Sophie Mutter ist die achte Preisträgerin, die dieses Jahr geehrt wurde.