23.12.2011

Uganda: Susan kann wieder lachen

14-Jährige aus Krankenhaus entlassen – Freundin sagt nach Besuch: "Gott tut Wunder"

Uganda: Susan kann wieder lachen

14-Jährige aus Krankenhaus entlassen – Freundin sagt nach Besuch: "Gott tut Wunder"

 

 (Open Doors) - Ihre Geschichte hat Menschen in vielen Ländern bewegt: Die 14-jährige Susan Ithungu aus dem ostafrikanischen Uganda wurde über Monate von ihrem Vater eingesperrt. Sie hatte sich geweigert, ihrem Glauben an Jesus Christus abzuschwören. Als Nachbarn Susan aus ihrem Martyrium befreiten, war das Mädchen abgemagert und hatte Lähmungserscheinungen. Open Doors startete eine weltweite Gebets- und Schreibaktion. Ermutigung und Trost sollten sie stärken.

In dieser Woche erhielten wir eine E-Mail von Iris aus Uganda. Sie ist Ergotherapeutin und hat Susan ein Jahr lang im Krankenhaus betreut. Iris schreibt:

"Ich freue mich, dass Susan Unterstützung durch Mut machende, segensreiche Briefe erhält. Gott tut Wunder, und die Geschichte von Susan ist mehr als ein Wunder! Sie kam im Oktober 2010 stark unternährt und mit unglaublichen Schmerzen in den Beinen ins Krankenhaus. Sie hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich, in der sie für drei Monate in einem dunklen Raum eingesperrt war – und das nur, weil sie sich taufen ließ. Susan konnte sich nicht bewegen und hat bei der kleinsten Berührung vor Schmerzen geschrien und geweint. Nach vielen schmerzhaften Prozeduren wurde sie schließlich im Februar in Kampala operiert. Doch dabei kam es zu einem Knochenbruch, da Susan auch unter Osteoporose leidet. Mit noch stärkeren Schmerzen kam sie zurück ins Kagando Hospital. Keiner hat mehr daran geglaubt, dass sie jemals in der Lage sein würde, an Krücken zu gehen, geschweige denn zu stehen. Oftmals haben meine Kollegin und ich uns gefragt, was wir noch tun können. Wir haben einfach nur mit ihr gebetet, in der Bibel gelesen, mit ihr gespielt oder gemalt. Das hat ihrer Seele gutgetan."

Am Ende wollten die Ärzte und auch Spezialisten aus dem Ausland keine Operation mehr wagen, schreibt Iris weiter. Aus medizinischer Sicht konnte nichts mehr für Susan getan werden.

Kleine Schritte

Inzwischen ist das Mädchen aus dem Krankenhaus entlassen worden und lebt bei seiner Tante. Iris hat sie dort vor zwei Wochen besucht. Susan ist auf Gehhilfen angewiesen, da sie ihre Beine nicht bewegen kann. Leider hat sich der Zustand des linken Beins verschlimmert; es ist ganz steif, und bei der kleinsten Bewegung bricht Susan in Tränen aus. Doch sie kann sich schon wieder alleine waschen, anziehen und auf die Toilette gehen. "Das ist wirklich ein Wunder", schreibt Iris. "Was mich am meisten beeindruckt, ist ihr Ehrgeiz, ihr starker Wille und ihre Fröhlichkeit. Obwohl ihre Lage so aussichtslos war, hat sie immer gestrahlt und war bereit, viele Schmerzen zu ertragen. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen und für mich auch etwas Besonderes. Ich weiß jetzt schon, dass sie für viele Menschen ein Zeugnis sein wird!

Viele liebe Grüße, Iris aus Uganda"

Gebetsanliegen

•            Danken Sie, dass es Susan besser geht und sie trotz der Schmerzen und der Lähmungen wieder lachen kann.

•            Beten Sie, dass Susan weitere Heilung erfährt und ihre Beine wieder bewegen kann.

•            Beten Sie, dass sie ab Januar auf eine Schule gehen kann.

Sie können Susan auch nach Uganda schreiben. Hier gelangen Sie zu unserer Schreibaktion…