21.07.2011

Jordanien: Eine „Jesus-Moschee“

Imam will Botschaft religiöser Toleranz verbreiten

Jordanien: Eine „Jesus-Moschee“

Imam will Botschaft religiöser Toleranz verbreiten

 

Amman (idea) – In Jordanien wird erstmals eine Moschee nach Jesus benannt. Hinter der Initiative steht Imam Jamal al Sufrati aus Madaba, südlich der Hauptstadt Amman. Ihm war aufgefallen, dass in der arabischen Welt zahlreiche Moscheen nach Propheten benannt seien, aber keine den Namen Jesus trage. Dieser wird im Islam als Prophet verehrt. Die Religion lehnt es aber ab, ihn – wie die Christen – als „Sohn Gottes“ anzusehen. Jamal al Sufrati hofft, dass die neue Moschee eine Botschaft von Toleranz und Miteinander der Religionen verbreite, berichten katholische Presseagenturen. Nach Angaben der arabischen Zeitung Al Quds Al Arabi haben sowohl Muslime wie Christen ihre Wertschätzung für die Namensgebung zum Ausdruck gebracht.