14.06.2011

Irak: Christlicher Vorname kann den Tod bedeuten

Mark A. Gabriel auf einem Vortrag des "AVC – Aktionskomitee für verfolgte Christen und Notleidende“

Irak: Christlicher Vorname kann den Tod bedeuten

Mark A. Gabriel auf einem Vortrag des "AVC – Aktionskomitee für verfolgte Christen und Notleidende“

(idea) Wie auf dem Treffen ferner bekannt wurde, hat sich die Lage der Christen im Irak dramatisch zugespitzt. 2003 hätten rund eine Million Christen in dem Land gelebt, heute seien es noch 330.000. Die meisten seien geflohen, viel auch ermordet worden. Ein christlicher Vorname oder der Vermerk „Christ“ im Ausweis könnten dazu führen, dass die Betroffenen bei Ausweiskontrollen auf offener Straße niedergeschossen werden, hieß es. Christen aus Usbekistan (Zentralasien) berichteten, dass der Druck auf sie immer stärker werde. Für die Teilnahme an einem Gottesdienst würden Geldstrafen in Höhe des 100fachen eines Monatseinkommens verhängt. Das von Pawel Sturz geleitete Aktionskomitee ist mit 1.500 ausländischen und einheimischen Mitarbeitern in rund 50 Ländern tätig.