21.05.2011

Bahrain: Krieg gegen die eigene Bevölkerung

(AKREF/un) Man kann das Land Bahrain als brutalen Polizeistaat bezeichnen. Menschenrechtler Nabil Rajab sagt. „Es regiert die Angst“,: "Ärzte wurden verfolgt, Krankenschwestern, Lehrer, Gewerkschafter, Menschenrechtsaktivisten, Blogger, Journalisten, Anwälte - alle, weil sie bei dem Aufstand mitgemacht oder mit ihm sympathisiert hatten. Schülerinnen waren eine treibende Kraft, deshalb wurden viele festgenommen und einige systematisch gefoltert. Es gibt Fälle sexueller Gewalt gegen Schüler, aber vor allem gegen Schülerinnen."

„Mehr als 2000 Menschen wurden entlassen, etwa 1000 inhaftiert. Es gibt mindestens 30 Tote - und das bei noch nicht einmal 600.000 Bahrainis. "Ihr habt viele Menschen getötet - prozentual mehr, als in Tunesien, Ägypten oder Syrien getötet wurden. Auf je 1000 Bürger kommen zwei politische Häftlinge - mehr als irgendwo sonst auf der Welt", klagt Rajab die Regierung an“. So heißt es in einem Bericht von Carsten Kühntopp, vom ARD-Korrespondentenbüro Dubai in einer Folge über dieses Land. Auch hier in Bahrain sind die Christen der Verfolgung ausgesetzt.

Quelle: tagesschau