24.05.2011
EU: weltweit für Religionsfreiheit eintreten
Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat die EU aufgerufen, weltweit für die freie Religionsausübung einzutreten. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass derzeit weltweit die Christen die am meisten verfolgte Gruppe seien, sagte Glück am Montagabend in Brüssel. Das Eintreten der EU für Religionsfreiheit müsse allerdings für alle Glaubensrichtungen gelten. Letztlich müsse klar werden, dass es ohne eine Verständigung der Religionen keine Verständigung der Kulturen geben könne, betonte der ZdK-Präsident. Es gehe nicht um Privilegien, sondern um elementare Grundlagen des Zusammenlebens, so Glück bei einer Veranstaltung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. Mit Blick auf die Lage der Kopten in Ägypten mahnte der koptische Bischof für Deutschland, Damian, die EU, diese christliche Minderheit nicht im Stich zu lassen. „Ich wünsche mir, dass wir Begleitung erfahren und einfach in Würde leben können“, sagte Damian.
Quelle: Domradio,kna