12.11.2011

Algerien: Kirche wieder geöffnet

AKREF/uc   Wie bereits schon einmal berichtet, sind die von der Polizei geschlossenen evangelischen Einrichtungen nur kurzfristig geschlossen gewesen. Eine erneute Nachfrage ergab folgende Antwort aus Algerien:  „Unser Bruder vom „Haus der Hoffnung“ ging diesen Morgen zur örtlichen Polizeistation. Dort erklärte er, dass das „Haus der Hoffnung“ keine unabhängige Vereinigung sei, sondern ein Teil von der EPA (Protestantische Vereinigung Algeriens), diese aber sei von der Regierung offiziell anerkannt. Er gab ihnen Kopien der relevanten Dokumente. Der Präsident der EPA rief daraufhin im Innenministerium an. Ihm wurde versichert, dass alles in Ordnung sei. Sie würden mit der örtlichen Polizei Kontakt aufnehmen, damit das Haus mit seinen Aktivitäten weitermachen könne.“ Die Geschwister aus Algerien wenden sich an uns mit der  Bitte, dass wir  weiter für sie beten sollen.  Sie vertrauen auf Gott, dem Retter und dem Fels ihrer Zuflucht. Ein Bruder schreibt: „Er möge uns weiterhin beschützen, damit wir seine Pläne erfüllen, seinen Namen verherrlichen und sein Reich weiter ausbreiten!“ Besonders zum Tag der Gebete für verfolgte Christen soll an Algerien gedacht werden, dass die Geschwister dort ohne Komplikationen ihren Glauben leben können.