24.10.2011
Nordkorea: Bis zu 400.000 Christen
Kongress:
(idea) Der Leiter des christlichen Hilfswerks Open Doors, Markus Rode (Kelkheim bei Frankfurt am Main), berichtete, dass das kommunistische Regime in Nordkorea mit dem Versuch gescheitert sei, das Christentum auszulöschen. Trotz aller staatlichen Bemühungen gebe es dort nach Schätzungen zwischen 200.000 und 400.000 Christen. Sie versammelten sich im Untergrund in rund 1.000 Hausgemeinden. 70.000 Christen seien in Arbeitslagern eingesperrt, wo sie durch Folter zur Abkehr von ihrem Glauben gedrängt würden. Schon der Besitz einer Bibel könne mit der Hinrichtung geahndet werden. Die vier staatlich genehmigten Kirchen in der Hauptstadt Pjöngjang mit teilweise gut sichtbaren Kreuzen bezeichnete Rode als Theater, in denen Schauspieler Religion vorspielten. Nordkorea hat rund 23 Millionen Einwohner. Veranstalter des Kongresses „Christenverfolgung heute – Gedenket der Märtyrer“ sind das Christliche Gästezentrum Württemberg „Schönblick“ und die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Kooperation mit 20 Gruppierungen, die sich um verfolgte Christen kümmern.