18.09.2011

Arabische Welt:Arabische Christen brauchen Kontakte nach Europa

Evangelischer Arbeitskreis der CDU Nordrhein-Westfalen tagte in Bochum

Arabische Welt:Arabische Christen brauchen Kontakte nach Europa

Evangelischer Arbeitskreis der CDU Nordrhein-Westfalen tagte in Bochum

Bochum (idea) – Die Unterstützung von verfolgten Glaubensgeschwistern im Nahen Osten ist eine zentrale Aufgabe der europäischen Christen. Deren Situation verschärfe sich weiter, sagte der Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Nordrhein-Westfalen, der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein (Burbach bei Haiger), am 17. September auf der 25. Landestagung in Bochum. Vor den 150 Delegierten sagte Klein zur Lage in den arabischen Ländern: „Es ist schön, wenn Diktatoren gehen, aber ob uns künftig freiheitsliebende Freunde gegenüber stehen, wage ich zu bezweifeln.“ Als besorgniserregend bezeichnete der EAK-Landesvorsitzende die Situation in Libyen. Es könne „nicht in unserem Sinne sein, dass die NATO in Libyen die Scharia herbeigebombt hat“, sagte er im Blick auf die dort geplante Einführung des islamischen Religionsgesetzes als wichtigste Quelle der Gesetzgebung. Klein forderte dazu auf, für die Christen in Ägypten und Syrien zu beten und sie praktisch zu unterstützen. Gegenüber idea erläuterte er dazu: „Wir müssen mit unseren Glaubensgeschwistern in diesen Ländern in Kontakt bleiben und zeigen, dass wir mit ihnen verbunden sind. Mitarbeiter von Unternehmen, die dort arbeiten, sollten sich zum Beispiel immer erkundigen, wo die nächste Kirche ist.“ Auf der EAK-Tagung wurde Klein mit 95 Prozent der Stimmen als Landesvorsitzender wiedergewählt.