Aus Sicherheitsgründen wurden die genauen Umstände (Ort, Zeiten etc.) nicht veröffentlicht, aber „voice of the martyrs, Canada“ berichtet darüber, dass Christen aus einem Dorf in Nepal vertrieben wurden, nachdem ihnen zum wiederholten Male unberechtigte Vorwürfe der „Zwangskonversion“ gemacht wurden.
In Nepal, dessen Bevölkerung zu über 75 % Hindus sind, ist die christliche Minderheit nur ca. 2,8 % stark. Bis 2006 war der Hinduismus sogar Staatsreligion und wie von christlichen Hilfswerken bekannt wurde, waren massiver Einschüchterungen und aktive Christenverfolgung noch in den 90er Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts sozusagen „Staatsraison“.
Bei dem jüngsten Fall der Massenvertreibung wurde dem örtlichen Pastor von der Hindu-Mehrheit vorgeworfen „ein fremde Religion in den Ort gebracht“ zu haben und „Dinge gelehrt“ zu haben, „die einen Angriff auf die Gesellschaft“ darstellen. Nach bisher unbestätigten Gerüchten über den Vorfall, soll der Vertreibung allerdings ein sexueller Übergriff auf eine minderjährige Christin vorangegangen sein, der durch diese Überreaktion seitens der Mehrheitsbevölkerung übertüncht werden soll.
In Nepal gibt es offiziell noch keine „Anti-Zwangskonversiongesetze“, wie im nahegelegenen Indien, aber die Sprachregelungen in der Öffentlichkeit ähneln immer mehr den schlimmen, unberechtigten Vorwürfen, die den indischen Christen ebenfalls gemacht werden, um ihnen ihre Bürgerrechte vorzuenthalten. Bleiben wir aufmerksam.
Quelle: „mission network news“