25.01.2012

China: Tote nach Protesten von Tibetern

„Den Dalai Lama als gewaltlos zu bezeichnen, ist ein Witz“

China: Tote nach Protesten von Tibetern

„Den Dalai Lama als gewaltlos zu bezeichnen, ist ein Witz“

"Wieder kommt es zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Chinesen und Tibetern. Bei Protesten sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Dalai Lama spricht schon länger von „Genozid“. Nun äußert sich der zuständige Minister für Tibet." schreibt FAZ net im heutigen Artikel mit o.g. Zitat. So ist es aber nicht, dass der Dalai Lama ein friedlicher Mensch sei heißt es weiter. „Wir respektieren und schützen die Religionsfreiheit.“ Mit „wir“ meint Zhu die chinesische Regierung in Peking. Denn Zhu Weiqun ist Vizeminister der Einheitsfront im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei China und innerhalb der chinesischen Regierung zuständig für Tibet. Regelmäßig reist Zhu nach Tibet, erst vergangene Woche war er wieder dort und machte sich selbst ein Bild von der Lage. FAZ schreibt weiter:

"Doch ebenso treten immer wieder die verhärteten Fronten zwischen der chinesischen Regierung und der tibetischen Exilregierung offen zu Tage. Ist unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Lösung möglich? „Wir haben nie die Verhandlungen abgebrochen, das war die Gruppe um den Dalai Lama.“ Der Dalai Lama müsse lediglich seinen Separatismus aufgeben, Tibet als Teil von China betrachten und aufhören, von einem Groß-Tibet zu sprechen. „Unsere Tür steht nach wie vor offen.“ Soweit der chinesische  Minister.

Der ganze Artikel nachzulesen bei faz.net/aktuell

Auf diepresse.com ist folgendes zu lesen:

"Bei den Protesten von Tibetern in Südwestchina sind möglicherweise mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher bekannt. Verschiedene exiltibetische Quellen berichteten am Dienstag von zwei bis vermutlich sogar sechs Toten und rund 30 Verletzten. Chinesische Sicherheitskräfte hätten am Montag in Luhuo in der Präfektur Ganzi (Provinz Sichuan) das Feuer auf demonstrierenden Tibeter eröffnet.

 

 

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte die "Zusammenstöße" mit einigen Dutzend Menschen, darunter auch Mönche. Ein Demonstrant sei getötet und fünf Polizisten verletzt worden. Die Proteste hätten sich entwickelt, nachdem in einem Flugblatt eine Selbstverbrennung angekündigt worden war. Die Menschenmenge habe eine Polizeistation mit Steinen und Knüppeln angegriffen.

 

 

Einige Tausend sollen sich an den Protesten beteiligt haben. Sie hätten ein Ende der chinesischen Herrschaft über die Tibeter und die Rückkehr des Dalai Lamas, ihres im indischen Exil lebenden religiösen Oberhauptes, gefordert, berichtete der US-amerikanische Sender Radio Free Asia (RFA). Die Demonstranten hätten auch chinesische Läden und Einrichtungen angegriffen und zerstört.

 

"