14.05.2012
Sudan: Zerstörung einer Bibelschule
Während die Regierung des Sudan (moslemisch) weiterhin daran arbeitet, den unabhängigen Süd-Sudan (christlich) zu Fall zu bringen, beweisen Christen in der Hauptstadt des Nordens Khartum ihren Mut. Sie schrieben in einem Brief:
„Unter den geänderten Bedingungen ist es uns nicht länger erlaubt, Trakte auf der Straße zu verteilen. Aber auf der jährlichen Buchmesse hatten wir auch einen Stand und haben viele Trakte an die Besucher verteilt. Wir verkauften christliche Bücher, auch solche für Jugendliche und Kinder. Immer wieder wurden wir nach unserem Glauben gefragt, und das gab gute Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen. Einige haben im Gebet darauf geantwortet und Jesus als ihren persönlichen Retter aufgenommen.“
Berichterstattung eines Nachrichtendienstes mit Angaben über die Zerstörung der Bibelschule in Khartum, Bibelschule Gerief West:
„Zuerst hatte ich nur aus privaten, persönlichen Quellen erfahren, dass die Bibelschule durch eine wütende Menge, die sich vor ihrem Eingang versammelt hatte, bedroht wurde. Erst jetzt erfuhren wir, dass tatsächlich gewaltvolle Übergriffe stattgefunden haben, dass die Bedrohungen tatsächlich zu verheerenden Ereignissen geführt haben. Hiermit schicke ich nun eine Pressemitteilung von "Compass Direct News", die die Fakten und weitere Einzelheiten bestätigt.“
Büro an der Bibelschule Gerief West – Ein Augenzeugenbericht:
„Mit der betroffenen Schule im Sudan arbeitet das PTEE seit Jahrzehnten eng zusammen. Bei zahlreichen Besuchen haben wir auch dort unterrichtet. Außerdem unterhielten wir als PTEE in dem Schulgebäude ein Büro für die Verwaltung unserer Kurse: Unterlagen der Studenten, Buchhaltung, Kursmaterial, usw. Diese wurden vermutlich im Feuer und in der Verwüstung des Geländes zerstört.
Bisher habe ich noch nicht direkt von den Brüdern und Schwestern aus der Schule gehört, so dass ich nicht über weitere Einzelheiten verfüge."
Im Gespräch mit dem Leiter einer Gruppe von Gemeinden mit der Bitte um Gebet:
„Leider handelt es sich bei den aktuellen Vorfällen nur um einen weiteren Schritt in der Reihe der vielen tragischen Ereignisse im Sudan.
Bitte betet mit uns für die Täter und die Anstifter dieser Gewalttaten, insbesondere für den mit Namen genannten Sheikh, dass Gott sie in seiner Barmherzigkeit reichlich segnet und sie dazu führt, Vergebung, Frieden, Wahrheit und echte Liebe in dem Werk und der Person Jesu Christi zu finden.
In den Augen Gottes ist jeder einzelne Mensch mehr wert als Häuser, Einrichtungen, Bücher, Möbel und Grundstücke. Diese Zusage beinhaltet jeden Menschen, der unten entweder als Aggressor oder als Leidtragender der gewaltvollen Ereignisse beschrieben wird.
Bitte betet mit uns, dass diese Ereignisse für viele zum ewigen Leben und zu einer lebenslänglichen fruchtbaren Nachfolge Jesu Christi führen, auch unter den Beteiligten der wütenden Menge."
Quelle: WorldNews Bridghways / Compass Direct News