19.04.2013
Syrien: Dringender Gebetsaufruf
Weltweite Evangelische Allianz zur Krise in Syrien
(April 2013). Die Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz und andere Organisationen, die sich gemeinsam im Rahmen der Religious Liberty Partnership für Religionsfreiheit einsetzen, haben eine Erklärung zur Krise in Syrien abgegeben, worin sie den Sondergesandten der Vereinten Nationen für Syrien ersuchen, den „verwundbaren ethnischen und religiösen Minderheiten“ besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Gleichzeitig ruft die Religious Liberty Partnership zur Abhaltung eines speziellen Gebetstages für Syrien auf.
In dieser „Istanbuler Erklärung zur Lage der Kirche in Syrien“ kommt die Besorgnis über die massenweise Auswanderung und Flucht von Christen und anderer religiöser Minderheiten aus Syrien zum Ausdruck. Die internationale Gemeinschaft wird aufgerufen, für ausreichenden Schutz aller ethnischen und religiösen Gemeinschaften und ihrer historischen, religiösen und Kulturstätten zu sorgen.
„Es ist dringend notwendig, auf die Situation der Christen und anderer religiöser Minderheiten in Syrien hinzuweisen“, sagte Godfrey Yogarajah, der geschäftsführende Direktor der Kommission für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz, der auch dem Leitungsteam der Religious Liberty Partnership angehört. „Wir rufen alle Christen auf der ganzen Welt dringend zum Gebet und Handeln auf, um Frieden und Stabilität in diese geplagte Region zu bringen“, fügte er hinzu.
In der während der Jahresversammlung der Religious Liberty Partnership Ende März in Istanbul verfassten Erklärung verpflichtet sich diese, sich für eine friedliche Lösung der derzeitigen Krise und die Versöhnung zwischen den verschiedenen ethnischen und Religionsgemeinschaften einzusetzen und bei der Leistung praktischer Hilfe das Wohlergehen aller Syrier zur Priorität zu machen.
Nähere Informationen (in Englisch): www.RLPartnership.org
Deutsche Kurzfassung: Arbeitskreis Religionsfreiheit der ÖEA