30.04.2013
China/Tibet: Bundestag kritisiert nicht vorhandene Religionsfreiheit
"Die International Campaign for Tibet (ICT) begrüßt die gestern verabschiedete Gemeinsame Erklärung des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestags zu den Selbstverbrennungen von Tibetern. Darin zeigt sich der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe „tief beunruhigt und schockiert“ über die anhaltende Serie von Selbstanzündungen, deren Zahl in Tibet und China seit Februar 2009 auf aktuell 117 gestiegen ist. Die Gründe dafür sehen die Abgeordneten in der Verzweiflung der Tibeter über 'nicht vorhandene Religionsfreiheit und die Weigerung der chinesischen Führung, eine einzigartige kulturelle Identität zu respektieren."