06.12.2013

Jemen: Al-Kaida bekennt sich zum Attentat

Entwicklungshelfer müssen den Jemen verlassen

Jemen: Al-Kaida bekennt sich zum Attentat

Entwicklungshelfer müssen den Jemen verlassen

Sanaa (Reuters/AKREF) - Eine radikale Islamisten-Gruppe mit Verbindungen zur Al-Kaida hat sich heute zu dem schweren Anschlag im Jemen bekannt, bei dem am 5.12.13 auch zwei deutsche Entwicklungshelfer ums Leben kamen.

Bei dem Selbstmordanschlag waren 52 Menschen getötet worden, darunter drei Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Wie Reuters berichtet ist der Jemen Verbündeter der USA im Kampf gegen islamistische Extremisten, die auch mit Hilfe US-Drohnen verfolgt und getötet werden. Die Regierung kämpft zudem gegen Separatisten im Süden und Norden des Landes. Der Staat leidet unter Armut und einer Wirtschaftskrise.

Deutschland ruft alle Entwicklungshelfer aus dem Jemen zurück melden die Nachrichten.

Wir gedenken dabei auch voller Schmerz der vermissten Familie Henschel, deren Entführung immer noch nicht aufgeklärt ist. Seit dem 12. Juni 2009 fehlt jede Spur von ihnen. (Ehepaar mit jüngstem Sohn)

Quelle: Reuters.com