16.12.2013
Deutschland: Wegen "Schuldunfähigkeit" in psychiatrischer Einrichtung
Bayern: Asylbewerber sprüht auf Kirchen „Allah ist groß“
Deutschland: Wegen "Schuldunfähigkeit" in psychiatrischer Einrichtung
Bayern: Asylbewerber sprüht auf Kirchen „Allah ist groß“
(idea/AKREF) Wie wir am 7.12.13 bereits von dem jordanischen Asylbewerber berichteten, der in München und Augsburg Kirchen mit antichristlichen Parolen besprühte, kommt heute von idea ein ausführlicherer Bericht:
Der Jordanier befindet sich inzwischen in einer psychiatrischen Einrichtung
München (idea) – Mit den Worten „Allah ist groß“ in arabischer Sprache sind in Bayern mehrere Kirchen beschmiert worden. Als Täter nahm die Polizei einen 30-jährigen Asylbewerber aus Jordanien fest. Er hatte in der Nacht vom 4. zum 5. Dezember in Augsburg die Portale des katholischen Hohen Doms und der katholischen Moritzkirche sowie der evangelischen Ulrichskirche besprüht. Bei seiner Vernehmung gestand er drei weitere Schmierereien an einer Augsburger Asylunterkunft, an einem Gebäude in der Augsburger Innenstadt, das von einem muslimischen Verein als Moschee genutzt wird, und an einem Autohaus in Göggingen. Am Nachmittag des 5. Dezember schrieb er in München „Allah ist groß, Heiliger Krieg“ mit weißem Hochglanzlack an die Eingangstür der katholischen St. Michael-Kirche in der Fußgängerzone. Später wurde an der katholischen St. Benedikt-Kirche im Westend sowie an einem Wohnhaus der entsprechende Schriftzug mit dem gleichen Hochglanzlack entdeckt. Passanten, die den Jordanier beobachteten, alarmierten zwei Bereitschaftspolizisten, die auf dem Weihnachtsmarkt nach Taschendieben fahndeten. Die Beamten setzten ihn in einen Zug, der ihn zu seiner Unterkunft in Südbayern zurückbringen sollte. Am 9. Dezember fiel der Mann erneut in Augsburg auf, als er in einem Baufachmarkt Spraydosen kaufte. Um weitere Anschläge zu verhindern, wurde er festgenommen. Nach Angaben der Augsburger Staatsanwaltschaft befindet er sich inzwischen wegen Schuldunfähigkeit in einer psychiatrischen Einrichtung. Über Motive und mögliche Mittäter sei noch nichts bekannt.