20.12.2013

Moldawien: Ein Päckchen Liebe schenken

(AKREF/Licht im Osten) Überall laufen z.Z. Weihnachtsfeiern ob in Japan oder Russland. Die Missionare in aller Welt sind bemüht die Frohe Botschaft von der Geburt des Retters zu verbreiten. 
Die Missionszentrale von Licht im Osten  schreibt: 

"Für alle geplanten Weihnachtsfeiern in den Ländern des Ostens, dass Gott unseren Partnern und ihren Mitarbeitern immer wieder gute Ideen und Möglichkeiten schenkt, um die zum großen Teil aus Deutschland kommenden Weihnachtspäckchen zusammen mit der Botschaft von Gottes großer Liebe in Jesus Christus an viele bedürftige Menschen weiterzugeben; dafür, dass die Päckchen viel Freude bereiten, die Empfänger sich für Gottes Liebe öffnen, neue Hoffnung bekommen und zum lebendigen Glauben an Jesus Christus finden.
Ihnen allen danken wir sehr, sehr herzlich, dass Sie in diesem Jahr durch ihre Gebete ganz entscheidend dazu beigetragen haben, dass Gottes Wort im Osten „nicht leer zurückkam“! Gott segne Sie ganz reich für Ihre Arbeit im Gebet!"

Alla Warentschuk konnte im Rahmen des Ethikunterrichts an einer Schule in Kischinau (Hauptstadt) mit den Schülern über die Geburt des Retters sprechen und ihnen erklären, was diese für uns bedeutet. Das war für die meisten eine ganz neue Nachricht, die viele Fragen aufwarf: „Warum feiern wir heute noch Jesu Geburtstag?“ „Wie können wir ein von Sünde gereinigtes Herz bekommen?“ wollten sie von ihrer Lehrerin wissen. Im Anschluss wurden weihnachtliche Bastelarbeiten in der Klasse angefertigt, die die Kinder mit nach Hause nahmen, um sie ihrer Familie zu zeigen und zu berichten, was sie gehört hatten. Etwas später lud Alla Warentschuk die Kinder zu einer weihnachtlichen Theateraufführung ein. Im Anschluss daran bekam jeder ein Weihnachtspäckchen, was großen Jubel auslöste. Die Weihnachtspakete waren im Rahmen der Aktion EIN PÄCKCHEN LIEBE SCHENKEN von Deutschland nach Moldawien gebracht worden und haben bereits diesen Kindern geholfen, etwas von der großen Liebe Jesu Christi zu spüren. Das ist Grund zum Danken! 

Unsere Missionare aus Moldawien, schreibt Licht im Osten weiter, bitten um Gebetsunterstützung für eine ganz besondere Weihnachtsfeier in diesem Jahr: „In einer Schule, zu deren Leitung wir eine sehr gute Beziehung haben und in der wie schon seit mehr als sechs Jahren biblischen Unterricht für Grundschulkinder und Ethikunterricht für Oberschüler geben, wurde im Lehrerkollegium überlegt, was für die Kinder seitens der Schule zu Weihnachten angeboten werden könnte. Eine gläubige Lehrerin lud ihre Klasse daraufhin zu einer Weihnachtsfeier ein, die  am 21.12. in der Gemeinde stattfinden soll. Als die anderen Lehrer davon erfuhren, beschlossen sie, mit allen Schülern zusammen diese Weihnachtsfeier zu besuchen. Ein Problem bestand jedoch darin, dass für diesen Tag eigentlich Unterricht vorgesehen war als Ersatz für einen anderen freien Brückentag. Als aber die Schuldirektorin von dem Plan hörte, ordnete sie für den Besuch der Feier sogar einen unterrichtsfreien Tag an und teilte mit, dass sie selbst mit zwei Enkelkindern kommen wolle. Somit werden an diesem Tag 175 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, von denen viele das Evangelium noch nicht kennen, die Weihnachtsbotschaft hören. In unseren Augen ist das ein Wunder und eine Antwort auf viele Gebete.“

Weiter bitten sie dafür zu beten, dass Gott das  Fest mit den Kindern segnet und die Herzen der Kinder, Lehrer und der Direktorin berührt. Bitte beten Sie auch um Schutz für die Direktorin, dass ihr dies nicht von höherer Stelle als „religiöse Propaganda“ ausgelegt und sie nicht dafür bestraft wird, heißt es weiter in ihren Informationen.

Quelle: Licht im Osten