29.12.2013

Kenia: Brennende Kirchen zu Weihnachten

Wie Reuters berichet: Am 25. Dezember 2013, kam es im kenianischen Mombasa zu zwei Brandanschlägen auf Kirchen. Eine davon brannte vollständig aus. Aus den Gemeinden und Sicherheitskreisen kommen Hinweise auf fanatische, muslimische Jugendliche als potentielle Täter.

Auch bei den zwei Brandanschlägen, die am Vormittag des Weihnachtstages auf Kirchen im kenianischen Mombasa durchgeführt wurden, darf man zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf einen gezielten Anschlag gegen christliche Symbole an einem prominenten Datum tippen. Beide Gotteshäuser wurden mit Benzin-Bomben in Brand gesetzt. Die “Christ Outreach Church” brannte dabei komplett ab. Aus dem Umfeld dieser Kirche, die in einem vorwiegend von Muslimen bewohnten Stadtteil liegt, wurde auch bekannt, dass es mehrfach Anfeindungen und Drohungen gegen die Kirchengemeinde gegeben haben soll. Der örtliche Polizeichef, ein Herr Robert Mureithi, wird jedenfalls bei der Nachrichtenagentur “Reuters” dahingehend zitiert, dass ihm entsprechende Beschwerden seitens der Kirchen bekannt seien.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Täter der Brandanschläge im Umfeld des islamisch-separatistischen “Mombasa Republican Council” vermutet werden. Diese Gruppierung strebt eine Loslösung der Küstenregion vom kenianischen Staat an, weil sie sich durch die “christliche Regierung in Nairobi” nicht angemessen repräsentiert fühlt. So nimmt es auch nicht Wunder, dass auf den schwelenden Ruinen der Gotteshäuser auch aufgeschmierte Parolen wie “die Küste ist nicht Kenia” aufgefunden worden sein sollen. Diese Parole ist für die MRC charakteristisch.

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Quelle: Berliner Gebetskreis