02.07.2013

Deutschland: Hilfe für syrische Flüchtlinge

Evangelikales Missionswerk OM hilft syrischen Flüchtlingen - Jeden Monat werden 1.700 Familien mit Nahrung versorgt

Deutschland: Hilfe für syrische Flüchtlinge

Evangelikales Missionswerk OM hilft syrischen Flüchtlingen -

Jeden Monat werden 1.700 Familien mit Nahrung versorgt

Mosbach (idea) – Das international tätige Missionswerk OM (Operation Mobilisation) hilft Bürgerkriegsflüchtlingen in Syrien und den Nachbarländern. Darüber berichteten Mitarbeiter bei einem Freundestreffen am 29. und 30. Juni in Mosbach bei Heilbronn, dem Sitz des deutschen Zweiges. Das Treffen hatte das Motto „Hoffnung trotz Leid und Not“. Seit Januar versorge das Werk jeden Monat mehr als 1.700 syrische Familien mit Nahrungsmitteln, hieß es. Angeboten würden auch Schulungen für Traumaseelsorge und Erste Hilfe. Außerdem stelle man medizinische Hilfsgüter bereit. Bei den Hilfsmaßnahmen arbeite OM mit mehr als 30 einheimischen Gemeinden und christlichen Gruppen zusammen. OM zufolge bewirkt die große körperliche und geistliche Not, dass syrische Flüchtlinge immer wieder christliche Organisationen aufsuchten.

72 neue Mitarbeiter

Auf dem Treffen wurden 72 neue Mitarbeiter vorgestellt, die ab August für ein, zwei oder mehr Jahre bei dem evangelikalen Missionswerk tätig sein werden. Ihre Einsatzländer sind unter anderem Südafrika, Sambia, England, Nepal, Belgien, Russland und Chile. Mehrere Männer und Frauen werden auch auf dem Missionsschiff „Logos Hope“ mitarbeiten. OM wurde 1957 von dem US-Amerikaner George Verwer gegründet. Die Organisation hat heute weltweit über 6.100 Mitarbeiter aus mehr als 100 Nationen, die in mehr als 110 Ländern Bildung, Hilfe und Hoffnung verbreiten. Die deutsche Zentrale in Mosbach betreut rund 280 Mitarbeiter. Leiter von OM Deutschland ist Tobias Schultz.