27.07.2013
Kolumbien: Christen leben gefährlich
Jedes Jahr werden etwa 20-30 Gemeindeleiter ermordet, und 200 Gemeinden wurden gewaltsam geschlossen. In dem nominell christlichen Land garantiert die Regierung zwar offiziell Religionsfreiheit, aber in einigen Regionen leben die Christen sehr gefährlich.
Denn Paramilitärische Gruppen und bewaffnete Guerillas beherrschen viele Landesteile, und in diesen werden die Leiter von Gemeinden regelmäßig Opfer von Mord, Entführung, Drohungen und Erpressung. Ja, es kam vor, dass ganze christliche Gemeinschaften vertrieben wurde, weil ihre Lebensweise mit den Überzeugungen der links oder rechts- orientierten Guerillagruppen nicht übereinstimmte.
Indianer, die Christen werden von Stammesführern unter Druck gesetzt, wieder zu ihrer abgestammten Religion zurückzukehren. Der Staat selbst kümmert sich nur wenig um die, die verfolgt oder von ihrem Land vertrieben werden.
Quelle: Barnabas Fund/Übersetzung AKREF/PG