23.11.2013
Bosnien: Moslemische Romas sind offener für das Evangelium
Die Zahl der wiedergeborenen Christen in Bosnien, einem Land, in dem mehrheitlich Muslime leben, ist in den letzten Jahren zwar angestiegen, sie sind aber immer nur ein verschwindend kleiner Teil der Gesamtbevölkerung. Immerhin – 1991 gab es nur 3 Gemeinden, heute sind es über 35. Während diese neuen Gemeinden auch die Kluft zwischen ethnischen Gruppen überbrücken, sind die traditionellen religiösen Gruppierungen nach wie vor verschanzt in ihren Gemeinschaften und tief gespalten entlang ethnischer Grenzen.
Ein militanter Islam (Wahhabiya) aus dem Mittleren Osten verdrängt die bisher moderate Form und finanziert den Bau von Moscheen überall im Land.
Die bosnischen Moslems sind die vielleicht am wenigsten mit dem Evangelium erreichte Volksgruppe in Europa. Die mehrheitlich moslemischen Romas gehören dabei zu der ärmsten und am meisten verachteten Gruppen – aber sie sind offener für das Evangelium!
Quelle: Operation World Nov.2013- deutsche Übersetzung