22.04.2014

Deutschland: Demonstration gegen Christenverfolgung

Rund 550 Personen nahmen Karsamstag in Bochum an einer Aktion des Hilfswerkes AVC teil

Deutschland: Demonstration gegen Christenverfolgung

Rund 550 Personen nahmen Karsamstag in Bochum an einer Aktion des Hilfswerkes AVC teil

Bochum (idea) – Rund 550 Personen haben sich an einer Demonstration gegen Christenverfolgung am Ostersamstag (19. April) in der Bochumer Innenstadt beteiligt. Dazu aufgerufen hatte das pfingstkirchliche Hilfswerk AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) mit Sitz in Nidda bei Frankfurt am Main. Wie dessen Pressesprecherin Erika Gitt der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, waren die Rückmeldungen der Passanten positiv. Viele hätten nicht gewusst, dass das Christentum die in der ganzen Welt am meisten verfolgte Religion ist. Rund 2.000 Informationsblätter seien verteilt worden. Man habe das Datum für die Aktion mit Bedacht ausgewählt, denn dann demonstrierten viele Menschen bei den Ostermärschen gegen Krieg. Da zu Ostern aber die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert werde, sollten sich Christen auch öffentlich für die Christen einsetzen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Auf der Kundgebung sprachen unter anderen der Leiter des Hilfswerkes AVC, Pawel Sturz, sowie ihr Mitbegründer, Pastor Waldemar Sardaczuk, und der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), Pastor Johannes Justus (Hannover). Das 1972 gegründete Hilfswerk ist ein Arbeitszweig des BFP. Es ist mit rund 1.500 Mitarbeitern in rund 60 Ländern auf vier Kontinenten aktiv.