19.02.2014
Deutschland: Stephanuskreis hat einen neuen Vorsitzenden
Unionsfraktion: Heribert Hirte steht dem Gremium vor, das sich für verfolgte Christen einsetzt
Deutschland: Stephanuskreis hat einen neuen Vorsitzenden
Unionsfraktion: Heribert Hirte steht dem Gremium vor, das sich für verfolgte Christen einsetzt
Berlin (idea) – Der Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der sich um die Situation verfolgter Christen in aller Welt kümmert, hat einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig wählten die Mitglieder des Kreises am 18. Februar den Jura-Professor Heribert Hirte (Hamburg/Köln) zum Nachfolger von Ute Granold (Mainz), die dem Parlament nicht mehr angehört. Das nach dem ersten christlichen Märtyrer benannte überkonfessionelle Gremium wurde 2010 gegründet. Ihm gehören 73 der 311 Abgeordneten von CDU und CSU an. Ihr Engagement zeige, wie wichtig das Thema Christenverfolgung für die Union sei, erklärte Fraktionschef Volker Kauder. Der Kreis biete nicht nur Christen Gelegenheit, aus erster Hand über ihre Probleme zu berichten. Auch Nichtregierungsorganisationen und Hilfswerke könnten dort ihre Arbeit vorstellen. In vielen Staaten, in denen Christen der Verfolgung ausgesetzt seien, würden auch Angehörige anderer Minderheitsreligionen unterdrückt oder ausgegrenzt, so Kauder. „Wo aber Religionsfreiheit unterdrückt und missachtet wird, achtet man auch andere Menschenrechte gering.“ Kauder verweist ferner darauf, dass CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag eine Fortsetzung und Verstärkung des deutschen Einsatzes für die weltweite Religionsfreiheit vereinbart haben. Die Unionsfraktion werde darauf achten, „dass wir in unserem Einsatz für verfolgte Christen nicht nachlassen“.