20.01.2014
Mongolei: Christliche Gemeinden wachsen
Buddhismus, Schamanismus und der Islam sind die anerkannten Religionen in der Mongolei, aber eine grundsätzliche religiöse Freiheit ist allen Bürgen garantiert. Es gibt einige Einschränkungen für Missionare aus dem Ausland, aber in der Praxis ist die Mongolei eines der offensten Länder Asiens. Die Regierung mischt sich nur wenig in christliche Tätigkeiten ein.
Der Wechsel von einer von der UdSSR abhängigen, zentralen Wirtschaft zur freien Marktwirtschaft war für die Mongolei schwierig. Eine Minorität wurde reich, aber viele sind in größeren Schwierigkeiten als vorher. Die Folge ist eine Welle der Auswanderung, um im Ausland Arbeit zu suchen.
Das Wachstum der mongolischen Gemeinden ist dagegen spektakulär: In 1989 gab es gerade mal 4 mongolische Christen, aber schon im Jahre 2000 waren es schon 8-10.000. Heute sind über 40.000 Christen in hunderten von Gemeinden, und viele von denen entwickeln sich sehr positiv. Obwohl die Kirche weniger als eine Generation alt ist, sendet sich schon Missionare in unerreichte Gebiete innerhalb der Mongolei und auch schon darüber hinaus.
Quelle: Operation World/Jan14/deutsche Übersetzung AKREF