01.07.2014
USA: Aus Kirchen werden Moscheen
Mitgliederzahl von Pfarreien sinkt – Einwanderer brauchen geistliche Zentren
USA: Aus Kirchen werden Moscheen
Mitgliederzahl von Pfarreien sinkt – Einwanderer brauchen geistliche Zentren
Saint Paul/Syracuse (idea) – In den USA werden vereinzelt nicht mehr genutzte Kirchen in Moscheen oder muslimische Zentren umgewandelt. So wurde die im vorigen Jahr geschlossene katholische St.-Johannes-Kirche in Saint Paul (Bundesstaat Minnesota) jetzt als „Islam-Zentrum Darul-Uloom“ neu eröffnet. Es soll vor allem der wachsenden Zahl von Muslimen aus Ostafrika als Versammlungsstätte dienen. Im Umkreis der 285.000 Einwohner zählenden Stadt St. Paul haben sich Tausende Somalis niedergelassen. Die 127 Jahre alte Johanneskirche war im vorigen Jahr geschlossen worden, weil die Pfarrei mit einer anderen zusammengelegt wurde. Die Mitgliederzahl war von 1.500 auf etwa 400 gesunken. Wie die Internetzeitung Christian Post berichtet, wird derzeit in Syracuse (Bundesstaat New York) die ehemalige katholische Dreifaltigkeitskirche zur Moschee umgebaut. Unter anderem wurden sechs Kreuze entfernt. Deutsche Einwanderer hatten die Kirche vor über einem Jahrhundert in der heute 145.000 Einwohner zählenden Stadt nahe des Ontario-Sees gegründet.