02.07.2014
China: Ramadan in der Region der Uiguren verboten
Für die arbeitenden Muslime in der chinesischen Region Xinjiang, sowie die Beamten, Studenten und Lehrer ist der islamische Fastenmonat Ramadan ab Mittwoch verboten worden. Grade in der chinesischen Provinz Xinjiang leben viele Muslime. Sie sind Angehörige der Uiguren, einem moslemischen Turkvolk.
Bereits seit Montag seien Uiguren seitens chinesischer Behörden aufgefordert worden, am Tage kostenlose Mahlzeiten in Empfang zu nehmen. Vereinzelt sei es auch zu Hausdurchsuchungen gekommen, um sicherzustellen, dass auch tatsächlich nicht gefastet wird. Begründet wird das Ramadan-Verbot damit, dass es gesundheitsschädigend sei und die Staatsbeamten gesund bleiben sollen.