07.07.2014
Deutschland: CDU/CSU und SPD wollen sich für religiös Verfolgte einsetzen
Berlin (idea) – Was beinhaltet der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD im Blick auf Christen, Kirchen und ethische Fragen? Eine Prüfung ergibt, dass für die künftige Bundesregierung „die Solidarität mit benachteiligten und unterdrückten religiösen Minderheiten“ ein „besonderes Anliegen“ sein soll. In vielen Ländern der Welt würden „besonders Christen wegen ihres Glaubens bedrängt, verfolgt und vertrieben“, heißt es. Man beobachte mit Sorge, „dass die Lage der Christen, und anderer religiöser und ethnischer Minderheiten in Nordafrika, dem Nahen oder Mittleren Osten nach dem Sturz der autoritären Regime sich zum Schlechteren entwickelt“. Die Koalition werde deshalb die Entwicklung pluralistischer Gesellschaften, in denen Religionsfreiheit garantiert und umgesetzt wird, „mit aller Kraft unterstützen“. Christen müssten in dieser Region eine Zukunft haben. Die Koalition kündigt ferner an, in Deutschland einen „intensiven“ Dialog mit den Kirchen, Religionsgemeinschaften und religiösen Vereinigungen zu pflegen: „Sie bereichern das gesellschaftliche Leben und vermitteln Werte, die zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen. Auf der Basis der christlichen Prägung unseres Landes setzen wir uns für ein gleichberechtigtes gesellschaftliches Miteinander in Vielfalt ein.“