13.06.2014

Iran: Neues von Pastor Abedini

Es passierte ohne Vorwarnung. Schwer bewaffnete iranische Wachleute stürzten ein Privathotel in Teheran. Sie kamen nur mit dem einen Ziel, den amerikanischen Pastor Saeed Abedini gewaltsam aus seinem Krankenbett zu entfernen und zurück ins Gefängnis zu bringen.

US-Bürger Saeed, im Iran aufgrund seines Glaubens zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, war zwei Monate in diesem Krankenhaus. Im Krankenzimmer wurde er besser behandelt als in einer Gefängniszelle. Ein Hoffnungsschimmer, der abrupt erlosch. Die Wachleute brachten Saeed nicht nur in Gewahrsam, sie schlugen ihn auch so lange, bis er bewusstlos wurde. Alle diese Details sind bekannt, weil Saeeds Eltern diesen Vorfall miterlebten, als sie ihn gerade im Krankenhaus besuchten. Sie waren schockiert und hilflos. Warum die Wachleute ihren Sohn zurück zum Rajai-Shahr-Gefängnis brachten, ist unklar. Es gab keine Erklärung. Für Saeeds Frau Naghmeh war dies niederschmetternd, ein totaler Schock.

Hunderttausende beten für die Familie

Pastor Saeed hat keine kriminellen Handlungen begangen. Er wird nur für seinen christlichen Glauben bestraft. Das Vorgehen erschreckt und offenbart die Brutalität gegen Christen im Iran. Die Alarmglocken läuten zur Fürbitte und zum Handeln. Es ist eine kritische Zeit für Pastor Saeed. Fast 260.000 Menschen auf der ganzen Welt fordern inzwischen, dass Pastor Saeed vom Iran freigelassen wird. Hunderttausende beten für die Familie.

Auch seine Frau und ihre zwei Kinder leiden

US-Präsident Obama hat mit dem iranischen Präsidenten gesprochen. Ein Eingreifen der Regierung ist nötig, um diesen unschuldigen Bürger zu retten. Als Antwort auf die Schläge gegen Pastor Saeed und seine Rückkehr ins Gefängnis, gab das staatliche US-Ministerium ein Statement heraus. Darin heißt es u.a: „Wir fordern den Iran auf, Herrn Abedini freizulassen, damit dieser mit seiner Familie wiedervereinigt werden kann.“ Nachdem er zwei Jahre von Gefangenschaft durchlitten hat, ist es Zeit für ihn nach Hause zu kommen. Auch seine Frau Naghmeh und ihre zwei jungen Kinder leiden. Es ist Zeit, dass seine Quälerei ein Ende hat. Er gehört nach Amerika, nicht in ein iranisches Gefängnis.

Quelle: HMK/Foxnews