08.03.2014
Deutschland: Lichterzug für verfolgte Christen in Karlsruhe
Hauptreferentin Schwester Hatune Dogan
Die “Initiativgruppe Karlsruhe für verfolgte Christen” veranstaltet auch in diesem Jahr einen Lichterzug durch die Karlsruher Innenstadt. Es ist der zweite Lichterzug im Abstand von einem Jahr, in dem auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam gemacht wird.
Viele Christen sitzen in Gefängnissen ein, nur weil sie Christen sind. Viele Christen müssen sich heimlich treffen, um zusammen Gottesdienst feiern zu können. Dabei nehmen sie das Risiko in Kauf, entdeckt und verhaftet zu werden. Ob von Staats wegen, durch ihre Familien, innerhalb der Gesellschaft oder durch andere religiöse Gruppen, weltweit werden über 100 Millionen Christen verfolgt und können ihren Glauben nicht frei ausüben.
Wer ebenfalls dabei sein will und denen eine Stimme geben möchte, die selbst nicht auf sich und ihre Lage aufmerksam machen können, ist herzlich eingeladen, mit dabei zu sein:
Treffpunkt ist Samstag, der 8.3. um 18.30 Uhr vor der kath. Kirche St. Stephan in der Karlsruher Innenstadt in der Erbprinzenstraße.
Kerzen mit Windschutz stehen zur Verfügung. Nach dem Lichterzug durch Karlsruhe wird zur Stephanskirche zu einem ökumenischen Gottesdienst zurückgekehrt.
Quelle: “Initiativgruppe Karlsruhe für verfolgte Christen”
Anmerkung:
Schwester Hatune Dogan gilt als eine Art “Mutter Theresa” für verfolgte Christen im Irak, Syrien und anderen islamischen Ländern. Ende August dieses Jahres wurde Sie für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am Tag nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hielt sie in Mainz einen Vortrag zu ihrem Buch „Es geht ums Überleben, mein Einsatz für die Christen im Irak“