09.03.2014
Deutschland: Lichterzug gegen Christenverfolgung
Rund 150 Christen zogen durch die Karlsruher Innenstadt
Deutschland: Lichterzug gegen Christenverfolgung
Rund 150 Christen zogen durch die Karlsruher Innenstadt
Karlsruhe (idea) – Rund 150 Mitglieder von beiden großen Kirchen, Freikirchen und Menschenrechtsgruppen haben am 8. März an einem Lichterzug durch die Karlsruher Innenstadt teilgenommen. Sie protestierten dagegen, dass Christen wegen ihres Glaubens in zahlreichen islamischen und kommunistischen Staaten diskriminiert und verfolgt werden, etwa in Nordkorea, dem Iran, Saudi-Arabien und dem Irak. Sie trugen Transparente, auf denen es unter anderem hieß: „2014 Christenverfolgung weltweit schlimmer denn je“. Anschließend versammelten sich die Teilnehmer zu einer ökumenischen Andacht und sammelten Unterschriften für bedrängte Christen in Pakistan, der Türkei, in Usbekistan und den Malediven, einer islamisch beherrschten Inselgruppe im Indischen Ozean. Dort ist es verboten, eine andere Religion als den Islam zu praktizieren. Veranstalter des Lichterzuges war die „Initiativgruppe Karlsruhe für verfolgte Christen“. In ihr engagieren sich Mitglieder von Kirchen, Menschenrechtsgruppen und politischen Organisationen. Der Sprecher der Gruppe, Friedemann Schäfer, erklärte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Wir wollen zeigen, dass uns das Schicksal von Millionen verfolgter Christen weltweit nicht gleichgültig ist.“