28.03.2014
Usbekistan: Razzien hören nicht auf
Ein Gemeindeleiter aus Usbekistan berichtet uns von Razzien, die dort immer wieder im Haus von Christen durchgeführt werden, um Bibeln und christliche Literatur zu beschlagnahmen. Er schreibt: „Bei uns gibt es inzwischen nichts mehr zu holen. Alle christliche Literatur, die in meinem Haus war, wurde beschlagnahmt. Nicht eine Bibel hat man mir gelassen, noch nicht einmal kleine christliche Broschüren. Die Durchsuchung dauerte vier
Stunden. Auch in anderen Familien haben Durchsuchungen und Beschlagnahmungen stattgefunden. Anschließend fanden Gerichtsverhandlungen und Bestrafungen statt. Immer wieder kommen sie, um uns zu kontrollieren. Viele Christen haben sich in dieser Verfolgung von der Gemeinde distanziert, kommen aber allmählich wieder zurück. Wir versammeln uns in Hauskreisen. Für diejenigen von uns, die keine Bibel mehr haben, schreibt eine Glaubensschwester das Kapitel, über das gepredigt werden soll, im Voraus ab. Auf diese Weise hat sie schon das ganze NT abgeschrieben. Die Psalmen kennen wir auswendig …“ Bitte beten Sie für die Christen in Usbekistan, dass sie Gottes Schutz und Versorgung erfahren und immer wieder Kraft, Liebe und die Fähigkeit zu vergeben bekommen. Ganz besonders möchten wir eine Christin Ihrem Gebet anbefehlen: Sie wurde von ihren Eltern um ihres Glaubens an Jesus Christus willen zuhause eingeschlossen und geschlagen. Die Gemeinde hat keinen Kontakt mehr zu ihr und weiß nicht, wie es ihr inzwischen geht.
Quelle: Licht im Osten