02.05.2014

Myanmar: Brutalität der Armee

Durch wenige politische Reformen gewann das buddhistisch orientierte Regime in Myanmar die internationale Staatengemeinschaft auf ihre Seite. Dadurch ist es ihm nun möglich, brutale Angriffe auf die Bevölkerung der Kachin im Norden, die Christen sind, auszuführen, ohne Einwände aus dem Ausland fürchten zu müssen. Das Regime setzt dazu Kampfhubschrauber und Bomber in der Kachinregion ein, durch die ohne Unterschied viele der Zivilbevölkerung und der Rebellen gleichzeitig getötet werden. Mehr als 60 Kirchen wurden niedergebrannt und mehr als 200 „christliche“ Dörfer zerstört.

Mitten in diesem allen sind die Kirchen der Region 24 Stunden täglich geöffne,t und Christen treffen sich dort und beten um ein Ende der Gewalt. Nach einem Bericht der Universität Londons sind die Angriffe der Regierung ein typischer Genozid, da sie gezielt gegen Anhänger einer Religionsgemeinschaft und eine ethnische Gruppe gerichtet sind,. Dabei verhält sich der Westen weitgehend schweigsam trotz der himmelschreienden Menschenrechtsverletzungen. Obwohl  eine Intervention vor einigen Monaten zu einem Waffenstillstand führte, werden immer wieder Berichte von der Brutalität der Armee und dem Morden von unschuldigen Zivilisten laut.

 Evangelische Allianz - WorldNews vom April 2014