09.05.2014
Usbekistan: Christen werden schikaniert und bestraft
Die Zahl der usbekischen Gläubigen nimmt stetig zu, und das trotz Anfeindungen durch die Regierung, von Moslimen vor Ort und dem Wiederstand der Familien und Nachbarn. Heute gibt es etwa 10.000 Gläubige – vor einer Generation gab es faktisch keine. Die Regierung verfolgt schonungslos die Christen und schikaniert die Gemeinden, besonders die, die Evangeliums orientiert sind.
Die Taktik der Verfolgung schließen öffentliche Demütigungen, Konfiszieren von Eigentum, Verbrennen von Büchern und Bibeln, den Ausschluss von Christen vom Studium, Entlassung christlicher Arbeiter, Verhaftungen, Schläge und Folter ein, und das oft unter fadenscheinigstem Vorwand. Strafen belaufen sich auf bis zu dem 50-zigfachen Jahresverdienst eines Betroffenen. Die Tatsache, dass wegen der Bürokratie es nahezu unmöglich ist, eine Kirche zu registrieren, hat zu einer schnell wachsenden Bewegung von Hausgemeinden geführt.
Quelle: WorldNews vom April 2014, Operation World, Übersetzung: AKREF