11.05.2014
Japan: Nationalismus und Religion
Warum es schwierig ist in Japan zu missionieren
Japan sieht sich derzeit vielen Krisen gegenüber, und seine Kultur verfolgt keine eindeutige Richtung. Man lässt sich treiben, und dazu kommen noch ein Mangel an Hoffnung oder an Vertrauen in die Zukunft. Japan ist von seinen eigenen Regierenden „eine Supermacht ohne moralischen Kompass“ genannt worden. Dieses Problem spiegelt sich auch in den hohen Selbstmord- und Scheidungsraten.
Die spirituellen Mächte, die mit Götzenanbetung und Ahnenkult einhergehen, haben selbst im modernen „nicht-religiösen“ Japan die Vorherrschaft inne. Die Christen dort werden durch die Gesellschaft und ihre eigenen Familien sehr bedrängt, dass sie die Schinto-Praktiken wieder aufnehmen. Der Schintoismus steht allem „Nicht-Japanischen“ feindlich gegenüber. Die Bibel ist dem japanischen Weltbild fremd, und die Konzeption eines Schöpfergottes ist für die meisten Menschen dort ganz und gar fremdartig. Der Druck sich anzupassen bringt viele Menschen, die jung im Glauben sind, dazu Kompromisse zu schließen und schließlich ihren bereits bezeugten Gauben aufzugeben.<u4:p></u4:p>
Der Einfluss der Kirche Japans auf die Nation ist unzulänglich. Die Kirche muss ihre isolationistische Haltung aufgeben und sich in der Gesellschaft engagieren. In einem Land, dessen Regierung soziale Probleme nicht angemessen löst, wird die verändernde Kraft Christi, wie sie in einer lebendigen Gemeinde sichtbar ist, nicht angemessen dargeboten.
Quelle: Worldnews April 2014, Übersetzung AKREF