10.04.2015
USA: Graham: Immer stärkere Christenverfolgung
Franklin Graham, Leiter der internationalen Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“ - "Geschenke der Hoffnung"
USA: Graham: Immer stärkere Christenverfolgung
Franklin Graham, Leiter der internationalen Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“ - "Geschenke der Hoffnung"
Franklin Graham warnt in einer Osterpredigt: „Hässliche, anti-christliche Tendenzen und Unduldsamkeit“ verdrehen Amerika von „innen nach außen“
(Christianpost/AKREF) Der evangelikale Prediger Pastor Franklin Graham sagte jetzt in einer Osterpredigt, dass die Christen rund um die Welt sich immer stärkerer Verfolgung und Gewalt gegenübersehen, und warnte davor, dass „hässliche, anti-christliche Tendenzen und Intoleranz“ Amerika verändern.
Heute feiern unzählige Millionen von Christen rund um die Welt die Auferstehung unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Und Millionen in vielen Ländern setzen ihre Freiheit – und ihr Leben – aufs Spiel, um ihren Herrn anzubeten und seinen Namen anzurufen. Selbst trotz der Drohung, gefangen gesetzt zu werden, folgen sie treu, wie der Pastor Saeed Abidini und viele andere, sagte Graham und wies auf den gefangen gehaltenen Pastor und amerikanischen Staatsbürger im Iran hin.
„Trotz der ständig weiter reichenden, mordenden Hand islamistischer Terrorgruppen wie die ISiS, treffen sie sich weiter um zu beten, wie wir das diese Woche in Kenia gesehen haben, als 148 Menschen kaltblütig brutal getötet wurden,“ fuhr Graham in seiner Predigt fort.
„Sogar in Amerika wächst seit kurzem eine hässliche, anti-christliche Tendenz und Intoleranz, die unsere Nation von innen nach außen verdreht und die Türen für alle Arten der Diskriminierung und für den Verlust von Religionsfreiheit öffnet, was wir täglich in den Nachrichten zu hören bekommen.“
Graham hat schon früher bei mehreren Gelegenheiten vor Christenverfolgung gewarnt und hat Anfang März dem Präsidenten Barack Obama „Sympathien“ dem Islam gegenüber wegen der steigenden Spannungen vorgeworfen.
„Es gibt Moslems, die zu ihm im Weißen Haus Zugang haben. Unsere Außenpolitik wird jetzt schon stark von Moslems beeinflusst. Wir sehen, wie der Premierminister von Israel vom Präsidenten und vom Weißen Haus und von den Demokraten brüskiert worden ist, und das durch den Einfluss des Islam. Sie hassen Israel und sie hassen die Christen, und so wird das Unwetter kommen, glaube ich,“ sagte Graham damals zu den Leuten von CBN, dem „700 Club“.
Obama hat seinen Glauben vor Kritikern während seiner Präsidentschaft verteidigt und sagte im Januar in einer Rede, dass diejenigen, die nicht glauben dass er Christ sei, ihn nicht kennten.
„In unserem Leben sind Michelle (Obama) und ich immer durch unseren christlichen Glauben gestärkt worden. Aber, wie Sie vielleicht wissen, ist mein Glaube manchmal in Frage gestellt worden – von Leuten, die mich nicht kennen – oder man hat behauptet, dass ich einer anderen Religion angehöre, als ob das etwas Schlechtes wäre,“ sagte Obama damals.
Am Karfreitag sagte Graham in einer anderen Rede, in der er über die Kreuzigung Christi sprach, dass genau wie Jesus durch falsche Anschuldigungen vor den römischen Statthalter gebracht und zum Tode verurteilt wurde, obwohl er unschuldig war, so fühlen sich heute Millionen Minderheiten-Amerikaner vom Justizsystem im Stich gelassen.
„Sie fühlen sich zu Unrecht verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, sie fühlen, dass die Gerichte gegen sie voreingenommen sind, so dass sie keine Möglichkeit haben, ihre Unschuld zu beweisen. Unsere Nation hat ein großes Problem – unsere Nation braucht Gott,“ fuhr er fort.
„Wir haben große Sünden begangen und wir werden nie miteinander versöhnt werden – eine Rasse mit der anderen – ohne Gott.“
Quelle: christianpost vom 6.4.15, Übersetzung AKREF